#MOTHERSTORIES - Laura über die Balance von Beruf und Familie

Wir lieben es die Menschen kennenzulernen, die Orbasics für ihre Kinder wählen. In unserer Serie #MOTHERSTORIES fragen wir euch: Wie lebt ihr? Was bewegt euch? Wie seht ihr die Welt, in der wir leben? Heute stellen wir euch die wunderbar sympathische Laura aus Potsdam vor. Sie ist eine Meisterin der Balance: der Balance von Beruf und Familie, zwischen Mama-Sein und für sich sein, zwischen Arbeit und Familie. Was sie zu erzählen hat? Lies weiter und lerne sie kennen!

Das ist... Laura aus Potsdam

balancing work and family - orbasics

Liebe Laura, du pendelst zwischen Potsdam und Berlin. Wie können wir uns denn deinen Alltag vorstellen?

Ich arbeite als Active Sourcerin für einen Konzern. Ich bin viermal die Woche im Homeoffice in Potsdam und nur einmal in der Woche in Berlin. Ohne diese Flexibilität meine Arbeitgebers könnte ich mit Kind keine 35-Wochen-Stunde schaffen. Mein Damals-Freund und Heute-Mann hat sein Animationsstudium an der Filmuniversität in Babelsberg begonnen und ich bin dann auch nach Potsdam gezogen, ich liebe aber beide Städte gleich.

Was ist für dich die größte Überraschung wenn man Kinder bekommt?

Der Schlafmangel… ehrlich, darauf bereitet einen niemand vor [lacht].

Aber im Ernst: Diese bedingungslose Liebe, die man für das Kind empfindet. Man kann sich vorher nicht vorstellen, wie es sich anfühlt - und auf einmal weiß man, dass man alles tun wird um es zu beschützen.

Was hast du von deinem Kind gelernt?

Auf kleine unscheinbare Dinge zu achten, wie Wassertropfen oder Ameisen.

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 Ihr habt einen Sohn. Typisch Junge, typisch Mädchen: gibt es das bei euch? Wie seht ihr das?

Ich finde, Kinder sollten das Gefühl haben, alles sein zu können. Sie haben das Recht, auszuprobieren. Mein Sohn möchte sich manchmal auch schminken oder steht total auf Nagellack. Wenn aus dem Umfeld dann Kommentare kommen wie ‘Jaja, das sind ja schon so Tendenzen’, macht mich das wütend und traurig.

Und ihr als Eltern: Wie gleichberechtigt seid ihr und wie sorgt ihr für Balance von Beruf und Familie?

Bei uns geht es 50/50 auf, dank unserer flexiblen Jobs. Zweimal die Woche holt mein Mann Theo von der Kita ab, zweimal ich und freitags holen wir ihn meistens zu zweit ab. Den Haushalt teilen wir uns auf: Mein Mann kocht und kümmert sich um die Küche und ich putze das Bad und sorge für Ordnung. Leider ist es nicht selbstverständlich, Arbeitgeber zu finden, die so familienfreundliche Bedingungen haben. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice machen die Balance von Beruf und Familie möglich.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich und wie äußert sich das in deinem Familienleben?

Wir beschäftigen uns als Familie viel mit Nachhaltigkeit. Bei der Produktauswahl ist uns wichtig, dass es fair gehandelt ist; dass es umweltfreundlich ist; dass ich weiß: es hält auch eine Weile und ich muss es nicht gleich ersetzen. Ich wähle bevorzugt Sachen, die man auch gut reparieren kann aufgrund der hohen Qualität.

Beim Einkaufen achten wir vermehrt darauf, plastikfrei einzukaufen. Das stellt uns durchaus vor Herausforderungen. Wir merken alltäglich, wie schwer es ist, außerhalb von Biomarkt oder Unverpackt-Laden plastikfrei einzukaufen. Wir haben es aber geschafft, unseren Plastikmüll auf eine etwa halbe Mülltüte pro Woche zu reduzieren. Wir versuchen das noch weiter einzuschränken. Auch bei Orbasics finde ich es übrigens super zu wissen, dass die Lieferwege kurz sind, dass die Kleidung in Portugal unter fairen Bedingungen hergestellt wird. Diese Transparenz schätze ich und unterstütze ich.

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 Das beste nachhaltige Produkt für dich?

Weil ich gern Kaffee trinke, ist es für mich mein Recup-Becher. Man produziert auf jeden Fall weniger Müll, wenn man sich daran gewöhnt ihn immer dabei zu haben. Zum anderen sind es Jutebeutel, die man immer beim Einkaufen dabei hat. Dadurch braucht man keine Tüten, obwohl Plastiktüten ja insgesamt weniger angeboten werden.

Warum bist du Kundin bei Orbasics geworden und was ist dein Lieblingsteil von Orbasics?

Eine Freundin von mir ist Mama-Bloggerin und hat mich auf Orbasics aufmerksam gemacht. Dann habe ich mir die Seite angeschaut und festgestellt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut stimmt. Viele nachhaltige Labels sind sehr teuer. Mir gefällt bei Orbasics die Ausgewogenheit von Qualität, Preis, Design und diese Einfachheit, die trotzdem elegant aussieht. Und dass sich alle Teile gut kombinieren lassen. Mein Lieblingsprodukt sind auf jeden Fall die “Oh-So-Easy Pants”. Die ist super bequem! Unser Sohn ist sehr bewegungsorientiert, klettert, rennt und braucht einfach Kleidung, die ihm das erlaubt. Und das geht mit der Hose richtig gut.

Zwei ganz kurze Fragen: Tollstes Kinderbuch?

Da musste ich etwas nachdenken, weil wir sehr viele Lieblingsbücher haben und immer Neues entdecken. Eins der besten Kinderbücher, das mir spontan einfällt ist “Das größte Haus der Welt” von Leo Lionni. Da geht es um eine Schnecke, die ein sehr kleines Häuschen hat. Damit ist sie unzufrieden und hätte gern ein größeres Häuschen. Am Ende zeigt die Geschichte aber, dass es um die einfachen Dinge geht, darum, mit dem zufrieden zu sein was man hat und dass zu-viel-Haben belasten kann.

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Bester Ort in Potsdam mit Kind und ohne Kind?

Der Buga-Park! Im Remisenpark und im Waldpark, beides verwilderte Abschnitte vom Buga-Park, können Kinder sich toll ausprobieren: sich im Dreck zu wälzen, Ast-Hütten bauen und Tiere beobachten. Bester Ort ohne Kind mit Potsdam… bei schlechtem Wetter auf jeden Fall Miss Green Bean. Das ist ein super schönes, gemütliches Cafe mit Wohnzimmeratmosphäre, das Bio-Kaffee und super leckere Bowls und Smoothies anbietet.

Was sind deine Wünsche und Pläne für dich und deine Familie für die nächsten 5 Jahre?

Ganz viel Quality Time. Und dass wir eine Familie sind und bleiben, die über alles reden kann, in der man sich für nichts schämen muss und in der man die Gewissheit hat, es gibt für alles eine Lösung. Dass wir es schaffen, immer auf eine gute Balance von Beruf und Familie zu achten. Für die Gesellschaft wünsche ich mir Offenheit, Toleranz, weniger auf sich selbst zu schauen, sondern aufmerksamer die Umgebung wahrzunehmen. Ich beobachte oft, dass wir immer aufs Handy schauen. Ich wünsche mir größere Aufmerksamkeit und das Bewusstsein, dass man nicht nur für sich lebt, sondern auch Verantwortung gegenüber Mitmenschen hat und gegenüber allem, was lebt, hat.

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Danke Laura!

Auf Instagram gibt Laura weitere Einblicke ihren Alltag mit Theo und wie sie es so toll schafft, für Balance von Beruf und Familie in ihrem Leben zu sorgen. Beim nächsten Potsdam-Besuch wissen wir schon, welche Tipps wir auf jeden Fall in die Tat umsetzen werden. Übrigens hat Laura uns auch verraten, welches neue Produkt sie sich von Orbasics wünschen würde: eine dünne Jacke, die schnell eingepackt und an kühlen Sommerabenden schnell drübergeworfen ist. Da können wir nur sagen: unser neuer Zip-It-Up-Sweater erfüllt diesen Wunsch ziemlich perfekt. Liebe Laura, wir danken dir für das Gespräch!

Wenn ihr auch Lust habt mit uns über euren Alltag zu plaudern, schreibt uns einfach an hi@orbasics.com.

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